Australisches

Dienstag, 25. Juli 2006

National Parks

In der Wet-Season soll hier alles meterhoch ueberflutet sein und so viel Wasser haben, dass Voegel in trockenere Gebiete fliegen muessen, da sie hier kein Futter mehr finden. Ganze Gebiete sind bei so grossen Wassermassen unzugaenglich und die gefaehrlichen Krokodile koennen dann nach Herzenslust plantschen.

Momentan herrscht hier aber Dry-Season. Alles ist braun, das Gras duerr und die trockene Erde leuchtet stellenweise zuendrot. Faehrt man auf den Strassen der National Parks wie Litchfield oder Kakadu sucht man gezielt versteckte Orte, die malerisch an einem noch nicht versiegten Wasserfall liegen wobei man oft in den ausgewaschenene Steinbecken herrlich baden kann.

Vor dem Sprung in das erfrischende Nass (es herrschen aeusserst trockene Lufttermperaturen von ca. 40 Grad) muss man sich vor allem zwei Dinge gut ueberlegen: Wage ich mich dem kalten Wasser auszusetzen, denn der erste Moment ist doch schockierend kalt und, was noch etwas mehr Mut und Ueberwindung kostet, vertraue ich den Worten des Rangers, der mir auf Plakaten mitteilt, dass regelmaessig geprueft wird, ob sich nicht aggressive Salzwasserkrokodile in den paradiesischen Pool verirrt haben... Und dann kann es durch aus vorkommen, dass man allen Mut aufgebracht hat, bereits in den Fluten liegt, das atemberaubende Bild von Steinformationen und glasklarem Wasser geniesst und dann ploetzlich von einer Kroki-Horror-Vision heimgesucht wird und blitzartig das Wasser verlassen muss...

Wie bitte?

Auf ihrer langen Reise durch die unendlichen Weiten Austaliens legte die MS Samson im kleinen Ort Batchelor an. Ein Name auf dder Landkarte, der aus einem Supermakrt mit intergierter Post, einer Tankstelle mit Toilette und einem Informationsbrett zur Gegend bestand.

Hunger und Durst treiben Captain Kirk und seinen Copiloten Uhura in den Laden und sie begannen mit waessrigem Mund dessen Sortiment zu studieren. Ihre Beute an der Kasse praesentierend erwarteten sie den zubezahlenden Betrag, als der freundliche Verkaeufer an sie adressiert die Worte "Gfautsuechhier" richtete. Die beiden Reisenden schauten sich fragend and und Uhura klopfte nervoes an ihren Babelfish, der den soeben gehoerten Wortfetzen anscheinend nicht zu uebersetzen wusste. Der nette Verkaeufer wiederholte mit unverzogener Miene und in gleichbleibender Tonalitaet seine Worte "Gfautsuechhier". In der Stille der offenene Frage vernahm man, wer ganz scharf hinhoerte, ein leises Klicken, bevor Captain Kirk antwortete: "Oh, sie sind Schweizer! Na klar, gefaellt es uns hier", und die beidenWeltbuerger begannen ein kleines Schwaetzchen ueber lokale Spezialitaeten und Sehenswuerdigkeiten und liessen dabei Uhura die Konserven ins Schiff zurueckschleppen.

Darwin

Die Stadt ganz im Norden von Australien ist besonders interessant als Ausgangsort fuer gebuchte Touren in die verschiedenen National Paerke. Ohne Auto ist Darwin etwas schwierig yu erkunden - ein Tag mit einem Mietvelo hilft da schon etwas weiter. Ein tolles Elrbnis war sicherlich das Fish Feeding im Acqua Scene am Meer unten. Fische von einer Groesse von zwischen 30 cm und 1 m fressen zur Freude von Jung und Alt Toastbrot aus den Haenden. Mit beiden Fuessen im Wasser stehend schwimmen hunderte von Fischen zwischen den Beinen durch.

Wir hatten das Glueck an einem Wochenende in Darwin anzureisen und besuchten daher den Sunday Markt am Mindil Beach. Gegen 16.00h legten wir uns anden Strand und taten nichts anderes als dem Nichtstun zu froenen und auf den Sonnenuntergang zu warten. Hinter uns begannen einige Martfahrer ihre Ess- und Sounvenirstaende aufzustellen. Immer mehr Leute gesellten sich zu uns an den Beach, einige brachten Koestlichkeiten von den umliegenden Verkaufsstaenden mit und versanstalteten so ein Picknick mit Kind und Kegel. Die Sonne faerbte sich rot und roeter und am Strand gab es vor lauter Schaulustigen bald keine guten Plaetze mehr mit direkter Sicht auf das Natruspekatkel Sonnenuntergang. Nachdem die Sonne ins Meer getaucht war, vergnuegten wir uns am Markt: es gab eine eindrueckliche Pyro-Theater-Freak-Show, Live Musik (
Country und Digeridoo-New-Age-Sound), Schmuckstaende und vieles mehr. Es herrschte super Stimmung und es wurde allzu schnell 21.00h, wo der Markt begann seine Zelte abzubauen...

Sonntag, 16. Juli 2006

Sydney

Die Stadt mit der atemberaubenden Skyline liegt leider bereits hinter uns. Vieles hat mich dabei an Boston erinnert. Die umliegenden Beaches wie Manly oder Bondi waren ein ausgedehnter Walk mehr als wert, das verdiente Fish and Chips Festessen danach ein Genuss sondergleichen. Mich fasziniert vor allem die Tier und Pflanzenwelt hier und ob ihrs glaubt oder nicht, auch Downtown bekommt man davon zu sehen. Die weissen Kakadus und von den Baeumen haengenden Flying Foxes im Botanischen Garten von Sydney haben mich voellig aus den Socken gehauen!!! Die ersten Kaengoos und Koalas haben wir bereits im Fotokasten - gesichtet im Sydney Taronga Zoo allerdings. Die Vogel Flugshow um 12.00h ist uebrigends ein heisser Tipp, nicht nur, weil die Show echt gut und informativ gestaltet ist, nein, auch wegen dem antemberaubenden Blick auf Opera und Skyline der Stadt: Der Taronga Zoo liegt naemlich auf der gegenueberliegenden Seite des Circular Quay, wo alle Faehrschiffe nach den umliegenden Vororten der Stadt ablegen. Kulinarisch verpflegt haben wir uns mehrheitlich in Indian, Thai oder Japanese Food Corners, was uns ausgezeichnet geschmeckt hat.

Ach ja, fast vergessen...! Ein lohnendswerter Ausflug in die Blue Mountains haben wir auch noch unternommen. Unzaehlige Eukalyptus Baeume verdunsten ihr Oel und je nach Wetter liegt daher eine blaue Wolke ueber den bewaldeten Huegeln, der ihnen diesen Namen verleihen. Den Tagestrip beschlossen wir mit einer hervorragenden Pie im kleinen Ort Katoomba: yummi!!!
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